Allgemeines zu den Digitalkameras Digitalkameras - Der digitale Fotoapparat

Digitalkameras haben verschiedene Formen und folglich auch verschiedenen Einsatzzwecke.
Es gibt kleine und billige Kameras mit 1,3 Megapixel, die unter anderem auch eine Videofunktion haben. Diese kann man problemlos als Webcam einsetzen, da die Datenpakete noch nicht so groß sind. Jedoch beträgt die Bildfrequenz maximal 30 fps (frames per second (Bilder pro Sekunde)).

Dann gibt es da noch die Kategorie mit 2,1 bis 4,0 Megapixel. Mit diesen Digitalkameras kann man ohne Probleme gestochen scharfe Bilder machen und diese auch wie ein normales Foto entwickeln lassen. Für die Entwicklung muss man einfach die Speicherkarte, die bei solchen Kameras (fast) immer vorhanden ist, abgeben, und ein Computer wertet diese Daten dann aus, um sie als Foto auszudrucken. Neuerdings gibt es in einigen Filialen auch Terminals, an denen die Speicherkarten in einen dafür vorgesehenen Slot eingesteckt werden können sodass die Bilddaten ausgelesen werden können.

Dann gibt es da noch die Oberklasse mit rund 5 Megapixeln. Mit diesen Kameras können Bilder gemacht werden, die den Bildern aus eine normalen Kamera in nichts nachstehen. Aus diesem Grund verwenden heutzutage viele Fotographen solche Kameras, weil man an ihnen die Bilder direkt nach dem Fotografieren anschauen kann und gegebenenfalls auch gleich löschen kann.

Die Digitalkameras sind neuerdings auch schon als Spiegelreflexkamera zu erwerben, da mit ihnen die Bilder noch genauer werden. Das Prinzip ist das gleiche wie bei den normalen Spiegelreflexkameras, nur dass anstelle des Films im hinteren Bereich der Kamera eine CMOS Sensor ist, der das Licht auffängt und in digitale Signale umwandelt, die dann auf dem Speicherchip abgespeichert werden können.
Doch nicht die modernen Spiegelreflexkameras funktionieren nach diesem Prinzip. Alle Digitalkameras, egal mit welcher Auflösung funktionieren so. Der einzige Unterschied ist der, dass die CMOS Sensoren von Modell zu Modell unterschiedlich sind.

Nun noch mal zu den Speicherkarten.
Es gibt diese Karten von einer Speicherkapazität ab 8 MByte bis hin zu 1 GByte. Wenn man von einer Standardauflösung ausgeht, passen auf 8 MByte ca. 20 Bilder, auf den Chip mit 1 GByte ca. 2500 Bilder. Doch viele der Speicherchips sind variabel. D.h. dass sie in der Lage sind, die Qualität der einzelnen Bilder zu verringern, wenn die Anzahl der vorhandenen Bilder die der möglichen Bilder übersteigt. So können auf einen 8 MByte großen Chip auch 40 Bilder draufgespielt werden, die Qualität verringert sich aber um die Hälfte.
Wenn man die Bilder auf seinem eigenen Computer anschauen will, gibt es häufig die Möglichkeit, die Kamera per USB an den Computer anzuschließen. Die Bilder können dann auf den Computer geladen werden und sind für weitere Bearbeitungen offen.
Sollte diese Möglichkeit nicht bestehen, kann man sich, sofern die Kamera eine Speicherkarte besitzt, sogenannte Kartenlesgeräte kaufen. Diese kann intern mit dem Computer verbinden und sie irgendwo an der Vorderseite des Gehäuses verankern. Durch diese Geräte muss man nur noch die Speicherkarte aus der Kamera entfernen und in das Lesegerät am Computer einstecken. Über eine passende Software können dann die Bilder schnell und sicher auf den Computer übertragen werden.

Hier noch eine kleine Information:
Das Format, mit dem die Bilder auf der Kamera gespeichert werden ist normalerweise das JPEG-Format mit den Dateiendungen *.jpg oder *.jpeg.

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