Fehler bei einer Windows-Installation Was man bei einer Windows-Installation alles falsch machen kann.

Nehmen wir einmal an, Sie haben sich von irgendwoher einen Virus eingefangen. Dieser Virus „zerfrisst“ Ihnen Ihr Betriebsystem, sodass Sie dieses neu installieren müssen. Der Virus selber hat aber Spuren hinterlassen.

Sollte solch einen Konstellation auftreten (was sehr häufig der Fall ist), dann kann es sein, das sich Windows aufgrund der BIOS-Einstellungen nicht mehr installieren lässt. Diese BIOS-Einstellung ist eine automatische Viruswarnung, die eine Installation blockiert. Im Folgenden werde ich alle Einzelheiten nochmals schildern.

Wenn man beim booten des PCs die CD mit dem Betriebsystem einlegt, kommt normalerweise eine Eingabeaufforderung, die fragt, ob man von CD oder von Festplatte booten will.
Hier folgt, wenn man „von CD starten“ gewählt hat als erstes die Aufforderung „Setup ausführen“ oder etwas in dieser Art. Darauf geklickt startet die Windows-Installation und man muss eigentlich nur noch bestätigen.
Wenn dann die „richtige“ Installation startet, was man an einem grafischen Hintergrund erkennt, dann muss man einmal bestätigen und der Installationsassistent wird gestartet. Wenn dieser bei hundert Prozent angelangt ist, der Computer kurz auf Diskette zugreift und dann ein schwarzer Balken in der Mitte des Bildschirms auftaucht, dann hat man ein Virus-Problem.

Hier nun die Erklärung, wie man diesen Fehler umgehen kann:
Man startet direkt nach dem Anschalten das BIOS (je nach Hersteller mit F2 oder Entf). Dort sucht man eine Einstellung namens „Virus Warning“. Diese steht voreingestellt auf „enabled“. Diese muss auf „disabled“ gestellt werden. Wenn man die Windows-Installation noch mal startet, müsste es normalerweise funktionieren.

Sollte das Betriebsystem noch fast vollständig vorhanden sein, dann muss man die Festplatte zuerst formatieren. Der Befehl dazu heißt „format“. Dieser wird gefolgt von dem Laufwerkbuchstagen. In den meisten Fällen ist das „c:“. Dieser Befehl ist auf der CD mit dem Betriebsystem. Man sollte diesen vorsichtshalber auf eine Diskette kopieren, um diesen auch im DOS-Modus ausführen zu können. Der DOS-Modus unterstützt normalerweise CD-Laufwerke nicht. Disketten aber auf jeden Fall.
Man kann den format-Befehl auch noch ausweiten, indem man die Syntax „\s“ anhängt. So werden mit dem Formatieren auch noch die Systemdateien auf die Festplatte geschrieben. Dazu muss aber das CD-Laufwerk gelesen werden können, da sich auf der CD mit dem Betriebssystem die erforderlichen Systemdaten befinden.
Zum Glück ist solch eine Prozedur aber nur in Ausnahmefällen nötig. Im Normalfall reicht eine normale Formatierung mit dem Befehl „format c:“ Dieser macht die Platte bis auf den Boot-Bereich komplett leer. Bei der Installation wird diese Formatierung dann noch mal ausgeführt, und diesmal werden die Systemdateien gleich auf die Festplatte kopiert. Demnach ist völlig unnötig, diese Systemdateien manuell auf die Festplatte zu kopieren.

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