Programmiersprachen – Programming languages

Ada

benannt nach Ada Byron

  • Leichtes Programmieren durch klare Ausdrücke
  • gute Fehlererkennung
  • assemblernahe Programmierung
  • andere Programmiersprachen lassen sich leicht einbinden
  • echte Realtime-Sprache

Algol

Algorithmic-Language DIN 66 026

  • algorithmische Formelsprache
  • strukturiertes Programmieren möglich
  • Ursprache für neuere Programmiersprachen
  • Keine Realtime-Sprache

Basic

Beginners All Purpose Symbolic Instruction Code DIN 66 284

  • leicht erlernbar
  • problemorientierte Sprache
  • Einsatz im teschnich-wissenschaftlichen Bereich
  • Vielfältige Abwandlungen des Basic verfügbar (GW-Basic, Turbo-Basic,…)
  • Bedingtes Realtime-Verhalten

C

entwickelt aus Basic Combined Programming Language

  • maschinennahe Programmierung
  • kompakter Code
  • Einsatz u. a. für Programmiersprachenentwicklung
  • Syntax sehr kompakt
  • strukturiertes Programmieren möglich
  • andere Programmiersprachen können eingebunden werden

C++

  • objektorientierte Variante von C

Cobol

Common Business Oriented Language

  • problemorientierte Programmiersprache für kaufmännischen und administrativen Bereich
  • Programmcode ist lesbar wie englischer Text
  • Entwickelt von der Mathematikerin Grace Murray Hopper
  • Cobol 85 ist standardisiert durch ANSI (ANSI-Cobol)

Fortran

Formular Translation DIN 66 027

  • Geeignet für Programmierung mathematischer Formeln
  • keine leistungsfähigen Sprachelemente für Ein-/Ausgaben
  • Buchstaben oder Zahlenfolgen nur umständlich programmierbar
  • Strukturiertes Programmieren kaum möglich
  • Realtime-Verhalten bedingt
  • Große Programmbibliotheken

Lisp

List Processing

  • listenverarbeitete Sprache (Listen: Aufzählen von Zahlen oder Zeichenfolgen)
  • nicht pozendual (keine anderreihung von Befehlen)
  • Programmaufbau besteht aus Funktion
  • Anwendung in der künstlichen Intelligenz

Modula

Modulare Sprache

  • Anwendung in der Prozesstechnik, Text-, Datei-Verarbeitung
  • Maschinennahe Programmierung
  • Syntax ähnlich Pascal
  • Ablaufgeschwindigkeit ähnlich C-Programmen
  • Für PC´s verfügbar

Pascal

Benannt nach Blaise Pascal (1623-1662)

  • ursprünglich als Universalsprache gedacht
  • gute Strukturierung möglich
  • leichte Dokumentation
  • wenige Grundbefehle
  • mit Turbo-Pascal annähernd Realtime-Programmierung

Pearl

Progress and Experiment Automation Realtime Language DIN 66 253

  • proplemorientiert
  • rechnerunabhängig
  • Realtime Programmierung
  • Anwendung in Prozeßsteuerung
  • Syntax ähnlich wie Pascal
  • Unterstützt echtes paralleles Multitasking auf Multiprozessor-Anlagen

PL/1

Programming Language No.1

  • proplemorientierte Programmiersprache entwickelt von IBM
  • Anwendung auf Großrechnern
  • Geeignet für technisch-wissenschaftliche und kaufmännische Anwendung
  • Enthält Elemente von Fortran und Cobol
  • Weiterentwickelt zu PL/M

Prolog

Programming in Logic

  • Nichtalgorithmisch
  • Anstelle on Prozenduren stehen Funktionen, die „wahr“ oder „falsch“ sein können
  • Anwendung bei der objektorientierten Programmierung

Simula

Simulation Language

  • Erste objektorientierte Programmiersprache
  • Einsetzbar für komplexe Anwendungen und zur Durchführung von Simulationen
  • Entwickelt in Norwegen in den 60er Jahren

Artikel von: Alexander Heyerich

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