Das wichtigste zu UNIX – dem Netzwerk-Betriebsystem Alles Wichtige über UNIX

UNIX hat sich aus einem bestimmten Grund so stark verbreiten können. Es ist eine sehr stabile Plattform, die sich leicht transportieren lässt und auf der mehrere User gleichzeitig mehrerer Programme laufen lassen können.

Wie jedes andere Betriebsystem hat auch UNIX die Aufgabe, dem Nutzer sogenannte Systemdienste zur Verfügung zur stellen. Diese Systemdienste sind z.B. die Erkennung des Monitors als solchen oder der Eingabegeräte als Eingaberäte sowie der Zugriff auf alle Speichermedien einschließlich des Arbeitsspeichers. Ebenfalls in diese Kategorie gehören die Druckdienste. Diese Dienste werden mit dem Betriebsystem direkt nach dem Einschalten des PCs in den Speicher geladen und gestartet. Dieser Aspekt führt auch zu den mehr oder weniger langen Ladezeiten des Betriebsystems. Doch wie jeder Anwender weiß, reichen diese Dienste lange nicht aus, um mit dem Computer zu arbeiten.

Für die Arbeit mit dem Computer gibt es die Dienstprogramme. Diese können entweder vom User selbst oder ebenfalls während des Bootvorgangs geladen werden. Sie bedienen sich dann des Kernels, auch Betriebsystemkern genannt. Zu Dienstprogrammen gehören z.B. Verwaltung von Dateien und Verzeichnissen, Manipulation von Dateien und Verzeichnissen, Textbearbeitung sowie Verwaltung von System- und Anwenderdiensten.

Ein Nachteil an den UNIX-Systemen ist der geringe Anteil an Systemprogrammen auf dem Markt. Man wird für UNIX-Systeme nie eine so große Vielfalt finden, wie dies für Windows-Systeme der Fall ist. Der Vorteil ist aber der, dass sich die UNIX-Programme durch eine sehr große Stabilität auszeichnen, was unter anderem daran liegt, dass die Programme nicht unter dem Entwicklungsdruck stehen, wie das bei Windows-Programmen der Fall ist.

Ein ganz großer Vorteil von UNIX-Systemen ist der, dass das System ein Multiuser-System ist. D.h., es können mehrere Anwender zur gleichen Zeit auf das System zugreifen. Das macht UNIX in der Netzwerktechnik so interessant. Andere Systeme wie Windows lassen nur einen User zur gleichen Zeit zu. Um im Multiuserbetrieb nicht zu versagen, verteilt UNIX je nach Anzahl der User die Prozessorzeit und den Speicher auf die verschiedenen User. Diese Anteile werden mehr oder weniger gerecht aufgeteilt. So ist sichergestellt, dass es in diesem Betriebsmodus keine Konflikte zwischen den einzelnen Anwendern gibt.

Ein weiterer Pluspunkt der UNIX-Systeme liegt darin, dass man recht einfach Rechte auf bestimmte Dateien und Verzeichnisse vergeben kann. Diese Rechte werden auch im Multiuserbetrieb sichergestellt, so dass private Dateien und Ordner auch privat bleiben.

Außerdem ist UNIX skalier- und portierbar. D.h., es kann in fast jedem System auf der ganzen Welt verwendet werden, von den schwachen 386-Computern bis hin zu den Hochleistungsrechnern in Rechenzentren, in denen leicht mal 256 Prozessoren parallel laufen können.

Soviel einmal zu den Grundlegenden Dingen von UNIX. In der nächsten Zeit kommen weitere Informationen hinzu.

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