Schnittstellen und Rohlinge – beides wichtig Schnittstellen und Rohlinge für den Datenaustausch

Früher waren CD-Laufwerke hauptsächlich an SCSI-Schnittstellen zu betreiben, was viele PC-Inhaber nicht sehr gut fanden. Als dann CDs immer notwendiger wurden, und jeder ein Laufwerk haben wollte, bereitete der Umbau oft Schwierigkeiten, denn einige Laufwerke brachten eigene Schnittstellenkarten mit, die leider Herzens nur mit sich selbst kompatibel waren.
Als dann ein paar Hersteller begannen, Mainboards mit 2 EIDE-Schnittstellen, wurde das Problem langsam aus der Welt geschafft. Dazu legten die Laufwerkhersteller gleich noch einen ATAPI-Standard fest, der bis heute als gängigster Standard fungiert.
Heutzutage, dank Plug-and-Play-Kompatibilität, braucht man die Laufwerke einfach nur noch anzuschließen, damit sie funktionieren. Dies gilt allerdings nur für die Betriebssysteme ab Windows 95/98/NT/2000/ME/XP. Ältere Systeme benötigen zusätzlich noch einige 16-Bit-Treiber, die meistens mit dem Laufwerk mitgeliefert werden.
Die SCSI-Laufwerke haben sich jedoch nicht verändert. Man muss zur Installation den SCSI-Stecker einfach nur in den SCSI-Controller bringen, der sich auf einem SCSI-Slot befindet. Die Einstellungen im Betriebsystem wurden oben schon erklärt.
Der Hauptunterschied zw. ATAPI- und SCSI-Laufwerken liegt im Preis. Diesen Unterschied möchte ich hier jetzt aber nicht weiter ausführen.
CD-Rohlinge, auch einfach CDR genannt (für Compact Disc Recordable), stehen für beschreibbare CDs, die mit einem CD-Brenner beschrieben werden können. Ein solcher handelsüblicher Rohling besteht aus einem mit einer dünnen Lackschicht überzogenen organischem Farbstoff. Diese Rohlinge können 650-800 MB aufnehmen. Zum Vergleich: Eine CD aus dem Presswerk besteht aus einer Polycarbonatschicht die mit einer dickeren Lackschicht überzogen und deshalb widerstandsfähiger ist.
Deshalb hier ein kleiner Ratschlag von mir: Behandeln Sie die Rohlinge mit aller größter Vorsicht, da diese nun mal sehr viel empfindlicher sind als Fabrikrohlinge.
Im Internet findet man auf ein paar wenigen Seiten Angaben, die besagen, dass es oft Probleme mit dem Abspielen einer CDR in einem normalen Laufwerk gibt. Jedoch hängt dieses von der Aktualität eines normalen Laufwerks ab.
Wie man oft schon gesehen hat, gibt es drei verschiedene Rohlingsarten im Handel. Die Rede ist hierbei von der Farbe der Beschichtung auf der Unterseite des Rohlings. Es gibt momentan blaue, grüne und goldene, wobei die Grünen am Häufigsten zu finden sind. Diese Farbe hängt von dem jeweiligen organischem Stoff ab, der verwendet wurde. Über jedem dieser Stoffe ist aber eine hauchdünne Gold- bzw. Silberschicht, die den Laserstrahl des Laufwerks reflektiert.
Hier finden Sie nun kurze Anspielungen auf die verschiedenen Farben:

  1. Die goldenen Rohlinge enthalten den Farbstoff Photalocyanine. Dieser ist durchsichtig, und man sieht deshalb nur die goldene Reflexionsschicht auf der Unterseite. Halten sollen diese CDs 100 Jahre.
  2. Die grünen Rohlinge enthalten den Farbstoff Cyanine. Dieses Grün kommt dadurch zustande, dass der Farbstoff eigentlich blau ist, zusammen mit der goldenen Reflexionsschicht ergibt das aber wieder grün. Halten tun diese Rohlinge nur ca. 10 Jahre.
  3. Die blauen Rohlinge enthalten den Farbstoff Azo. Dieser Farbstoff ist hat aber genau den gleichen Blauton wie der Rohling unter Punkt 2. Jedoch verwenden die Hersteller von solchen Rohlingen eine silberne Reflexionsschicht, was den Blauton besser zur Geltung bringt. Diese Rohlinge sollen wieder 100 Jahre halten.

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