Windows und seine Geschichte – Teil 2: Windows 95 bis Windows XP Die Geschichte von Windows von Windows 95 bis Windows XP

Im Jahre 1995 begann der Durchbruch von Windows 95 sowohl in Deutschland als auch auf dem Rest der Welt. Verdanken hat es dieses dank seiner Multilingualen (mehrsprachigen) Benutzeroberfläche.
Die Multimediafunktionen wurden entscheidend verbessert und die Plug&Play-Fähigkeit wurde erfunden. Damit konnten erstmals Dateien mit der Maus von einem Fenster in ein anderes gezogen werden, um sie zu kopieren. Das machte sehr vielen Menschen den Umgang mit dem Computer einfacher.
Ein besonderer Clou von Microsoft war hier der, dass die Windows 95 auf einem 386er PC gestartet werden kann, da die Speicheranforderungen des Betriebsystems sehr gering sind.

1996 folge dann die Windows NT Workstation 4.0, dass die Oberfläche des Vorgängers beibehielt, aber zudem einen besseren und sichereren Zugang ins Netzwerk erlaubte. Damit wurde die Windows NT Workstation 4.0 zu einem der beliebtesten Firmenbetriebsysteme auf der Welt.
Zu den verbesserten Netzwerkunterstützungen gehört auch ein höherer Datendurchsatz, so dass Firmangestellte schneller auf bestimmte Daten zugreifen konnten.

Mit Windows 98 im Jahre 1998 hatte Microsoft einen absoluten Durchbruch bei den Heimanwendern erlangt. Allerdings muss man sagen, dass an dem Gerücht, Windows 98 sei nur eine Aktualisierung von Windows 95 ein Fünkchen Wahrheit dabei ist. Windows 95 in deiner letzten Entwicklungsstufe unterschied sich von Windows 98 nur in 3 Dateien, so dass man fast sagen kann, das neue Windows ist nur ein Trick von Microsoft, um den Umsatz wieder zu steigern.
Aber einige Hardware-technische Änderungen waren doch vorhanden. So wurde unter anderem der Speichertakt erhöht, so dass Programme und Dateien schneller geöffnet und geschlossen werden konnten.
Auch möglich wurde mit diesem System erstmals dann anschließen mehrerer USB-Geräte und das Abspielen von DVDs.

1999 kam ein Betriebssystem auf den Markt, das auch heute noch bei vielen zu Hause steht. Windows 98 SE (Second Edition) ist nicht wie man vermutet eine kleine Änderung zum normalen Windows 98, sondern ein bedeutender Schritt in Richtung Multifunktionalität. Windows 98 SE konnte deutlich mehr Hardware und Software unterstützen und war auch in der Lage, Konfigurationen aus Windows NT zu übernehmen.
Des Weiteren wurden mit ihm einige neue Programme auf den Markt gebracht, wie z.B. DirectX 6.1 oder der Internet Explorer 5.

Windows ME (Millennium Edition) im Jahre 2000 war ebenfalls von vielen neuen Modifikationen begleitet. Es konnten erstmals Videos bearbeitet werden und mit dem neuen Windows Media Player 7 konnten Videos auch archiviert werden. Somit wurde Windows ME ein multimediales Betriebssystem, das allen Herausforderungen gewappnet war.
Eine der bedeutendsten Entwicklungen war die Systemwiederherstellung. Damit konnte man sein System wieder auf einen funktionierenden Punkt zurückbringen, wenn man beispielsweise eine fehlerhafte Software installiert hat.

Als Zwischenschritt kam dann kurz nach Windows ME Windows 2000 Professional auf den Markt. Es geht wiederum wie alle anderen Serverversionen aus dem Betriebssystem Windows NT hervor, da dieses immer noch als besonders stabil gilt.
Windows 2000 war dabei die erste wirklich taugliche 32-bit-Version von Microsoft. Alle anderen Hersteller waren zu dieser Zeit schon in Richtung 64-bit unterwegs, so dass Windows immer ein bisschen hinter der Entwicklung herhinkt.
Dabei ist Windows 2000 Pro eigentlich nichts weiter als eine neuere Version von Windows NT, die den Umgang mit dem System erleichtern soll.

2001 kam dann der Meilenstein von Microsoft auf den Markt. Windows XP hieß dieses neuartige Betriebssystem, das aus der NT-Reihe und der Windows 3.x-Reihe hervorging. Es sollte sowohl den Spielkomfort der 3.x-Reihe behalten, gleichzeitig aber auch die Sicherheit der NT-Reihe. Dieses Kunststück ist Microsoft in Sachen Sicherheit fast gelungen, denn Windows XP ist sogar heute, 2 Jahre später, immer noch aktuell.
Windows XP existiert aber, um die Kompatibilität zu Spielen bzw. Netzwerk zu wahren, in 2 Varianten:
Windows XP Home Edition ist wie der Name schon sagt, eher für den Heimanwender oder Spieler gedacht, da hier die Netzwerkfähigkeiten teilweise nicht mit einbezogen wurden.
Für die volle Netzwerkunterstützung ist die Windows XP Professional Edition zuständig. Sie sollte die bis dahin eingesetzten Versionen von Windows NT ersetzen. Jedoch gelang dies nicht ganz, da der Einfluss der 3.x-Reihe zu groß war, und somit einige Sicherheitslücken auftraten, die zu einem Teil aber mit Hilfe einiger Patches behoben werden konnten.

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